Conrad Adventskalender – Tag 11

Hinter Tür Nummer 11 verbirgt sich wieder ein neues Bauteil. Ein sogenannter Piezoschallwandler, auch “Nervpiepser” genannt. Damit bauen wir heute einen Tongenerator. Ich habe die Schaltung wieder etwas anders aufgebaut, als in der Anleitung beschrieben. Außerdem habe ich zusätzlich noch den Taster mit eingebaut. Dadurch piepst der Lautsprecher nur auf Tastendruck, was auf Dauer doch etwas einfacher zu ertragen ist. Auch heute kommt wieder mein Mini-Oszilloskop zum Einsatz, um die Schaltvorgänge des Timers zu visualisieren.
Wie am oberen Rand des Bildes zu erkennen, hat die Schaltung eine Frequenz von 895 Hz. Außerdem wird in dem Handbuch beschrieben, dass die Kapazität des Kondensators von der Temperatur abhängt und steigt, wenn es wärmer wird. Tatsächlich steigt die Tonhöhe deutlich hörbar, wenn man den Kondensator zwischen 2 Fingern erwärmt. Auch auf dem Oszilloskop ist ein deutlicher Anstieg der Frequenz erkennbar.
So gelang es mir, die Schaltung mit meiner Hand auf 1.03 kHz zu steigern. Wer weiß, vielleicht lässt sich das ganze auch zum Fieber messen einsetzen, falls zufällig gerade mal kein anderes Thermometer zur Hand ist. Wie aussagekräftig der Satz “Ich habe 1.3 kHz Fieber” dann allerdings ist, weiß ich auch nicht. In dem Sinne: Einen schönen 11. Dezember!

Conrad Adventskalender 2018 – Tag 10

Mit einem Tag Verspätung feiert unser Steckbrett heute auch den 2. Advent, denn hinter der 10. Tür kommt eine weitere LED zum Vorschein. Damit wird heute ein Wechselblinker gebaut. Und auch der funktioniert auf Anhieb. Nicht ganz so besinnlich wie ein richtiger Adventskranz, aber dafür umso beeindruckender. Wer es nicht glaubt, hier ist ein Video:

 

Conrad Adventskalender – Tag 9

Hinter dem 9. Türchen verbirgt sich ein weiteres neues Bauteil: Ein Kondensator. Damit wird nun eine Blinkschaltung gebaut. Wie meistens halte ich mich nicht 1:1 an die Zeichnung, sondern versuche meine Schaltung nach dem Schaltplan aufzubauen. Deshalb kann es sein, dass Eure Schaltung etwas anders aussieht als meine.


Da man Blinken auf einem Foto schlecht zeigen kann, habe ich zusätzlich ein Oszilloskop angeschlossen. Dort sieht man gut, wie die LED an- und ausgeschaltet wird.In diesem Beispiel mit einer Frequenz von ungefähr 3 Hz.



Mit einem Oszilloskop lässt sich auch prima der Spannungsverlauf am Kondensator zeigen. Deutlich ist hier zu erkennen, wie der Kondensator aufgeladen wird und sich anschließend wieder entlädt. Leider ändern sich durch den Anschluss des Oszilloskops die Eigenschaften der Schaltung leicht, so dass die LED in einer anderen Frequenz blinkt.

Conrad Adventskalender 2018 – Tag 8

Heute, am 8. Tag, ist mit Mega Widerstand zu rechnen. 2.2 Megaohm verbergen sich hinter dem Türchen. Damit soll die Schaltung von gestern noch empfindlicher gemacht werden. So empfindlich, dass dre Fototransistor falsch herum betrieben werden soll. Und ich kann bestätigen: Die Schaltung löst durch einen Kamerablitz aus. Wie in der Anleitung beschrieben habe ich auch versucht, den Fototransistor umzudrehen. Mir ist es dann nicht mehr gelungen, die Schaltung aus zu bekommen,

Conrad Adventskalender 2018 – Tag 7

Hinter der 7. Tür verbirgt sich ein Fototransistor. Damit wird heute ein Lichtsensor gebaut. Sobald Licht auf den Fototransistor fällt, geht die LED an. Das klingt vielleicht zunächst wenig sinnvoll, warum soll das Licht angehen, wenn es hell ist. Aber in diesem Fall reicht ein kurzer Lichtimpuls aus und die LED bleibt auch dann an, wenn es wieder dunkel wird. Ein Einsatz als Alarmanlage wäre auch hier wieder denkbar. Sobald der Einbrecher mit der Taschenlampe den Lichtsensor trifft, geht der Alarm an. Oder man schließt eine Kamera an und fotografiert automatisch Gewitterblitze…

Da sich das ganze auf einem Foto schlecht zeigen lässt, gibt es heute ein Video dazu. Ein kurzes Streifen des Fototransistors mit dem Licht einer Taschenlampe reicht aus, um die LED zu schalten. Über den Drucktaster. kann man die LED dann wieder ausschalten.

Conrad Adventskalender – Tag 6

Heute gibt es ein tolles Geschenk zum Nikolaustag: Ein Taster. Vorbei ist die Zeit der blanken Kabelenden als Schalterersatz, wie ich es von vorherigen Jahren gewohnt bin. Ich kann mir bei diesen Tastern immer nie merken, wie rum er eingesetzt werden muss. Deshalb gut drauf achten, wo die Beinchen seitlich herausstehen und dann mit der Anleitung vergleichen. Manchmal sitzt so ein Taster auch nicht richtig fest im Steckbrett. Aber ich habe Glück, der Taster passt wie angegossen. Die Schaltung wird heute als “Berührungsalarm” bezeichnet. Wie schon in den letzte Tagen ist da allerdings noch immer eine Zufallskomponente im Spiel. Dank des Tasters lässt sich der Alarm zwar zuverlässig ausschalten, doch das Auslösen erfordert dann doch schon eine gewisse Portion Glück (oder Pech, je nach Sichtweise). Als Objekt der Begierde habe ich einen Schokonikolaus alarrmgesichert. Dank Metallmantel sollte das ja möglich sein. Es hat ihm nichts genützt. Die Alarm-LED ging zwar an, aber es hat niemanden interessiert und deshalb ereilte den Nikolaus sein vorhersehbares Schicksal. Ich wünsche Euch allen einen schönen Nikolaustag.