Conrad Adventskalender 2018 – Tag 5

Am 5. Tag unserer Adventsbastelei erwartet uns ein weiterer Widerstand mit dem Wert 10 kΩ. Dieser wird anstatt des 22 kΩ Widerstandes als Vorwiderstand für die LED eingesetzt. Diese leuchtet damit nun deutlich heller. Die Beschreibung enthält weitere Details zu dem Timer-IC und dessen Anschlüssen. Langsam lichtet sich also der Nebel um dieses Bauteil. Auch heute wird damit wieder ein Berührungsschalter gebaut, allerdings entscheidet nun der Zufall (genaugenommen die zufällige elektrische Ladung, die wir in uns tragen), ob die LED leuchtet oder nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es helfen kann, ein paar mal kurz die Füße auf dem Teppich zu bewegen, um einen anderen Schaltzustand zu erreichen. Ich habe gleich die Schaltung von gestern noch einmal aufgebaut und siehe da: Der Teppichtrick führt auch hier zu (etwas) zuverlässigeren Ergebnissen. Ich denke für ein Betreiben des ICs in einem “definierten” Zustand fehlen noch ein paar Bauteile, aber der Autor de Kalenders schafft es doch geschickt, diese Zeit mit interessanten Experimenten zu überbrücken.

Conrad Adventskalender 2018 – Tag 4

Hinter der vierten Tür kommt das wohl wichtigste Bauteil des Kalenders zum Vorschein: Ein NE555 Präzisionstimer. Wie in der Anleitung beschrieben, waren die Beinchen etwas nach außen gebogen, aber das konnte mit leichtem Druck auf die Tischplatte behoben werden. Nun sitzt der Timer-Baustein im Steckbrett und wartet auf den Einsatz. Durch einfache Berührung ließ sich die LED bei mir nicht ein- oder ausschalten. Da ist dann wohl doch eine gewisse Zufallskomponente im Spiel. Vermutlich betreibt man den NE555 damit außerhalb der Spezifikation und bekommt damit keine zuverlässigen Ergebnisse. Als ich jedoch, wie in der Anleitung beschrieben, mit der anderen Hand, den Plus oder Minuspol berührt habe, ließ sich die LED dann doch zuverlässig ein und ausschalten.
Ich habe die Schaltung ein bisschen variiert. Oben links befindet sich bei mir eine Drahtbrücke als “Hauptschalter”. So muss ich die Batterie nicht immer abklemmen, weil der Clip auf Dauer doch etwas empfindlich ist. Anstatt der Drahtbrücke zur Minus-Leiste habe ich einfach die LED anders gesteckt. Das spart ein Stück draht und kommt auch dem Schaltplan näher.

Conrad Adventskalender 2018 – Tag 3

Pünktlich zum 1. Advent gilt es, das größte Türchen zu öffnen. Dahinter verbirgt sich ein Steckbrett und ein Stück aufgewickelter Draht. Damit geht der Aufbau nun doch erheblich einfacher und stabiler.

In der Anleitung wird der Aufbau des Steckbrettes beschrieben und auf der Zeichnung ist auch deutlich zu erkennen, wie die Kontakte verbunden sind. Sinnvoll ist der Hinweis mit der Zugentlastung. Die Enden des Batterieclips sind nur gelötet und brechen sehr schnell. Deshalb sollte man die Drähte möglichst an Ort und Stelle lassen, sobald sie einmal im Steckbrett sind. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, nutze ich für die Zugentlastung die Löcher auf dem Steckbrett. Außerdem habe ich einen “Hauptschalter” eingebaut. Das ist eine einfache Drahtbrücke nach oben zur Plus-Leite. Diese kann ich einfach rausziehen und die Schaltung damit spannungsfrei schalten.

Conrad Adventskalender 2018 – Tag 2

Hinter der zweiten Tür befindet sich ein Batterieclip. Dieser ist für den späteren Aufbau sicherlich sehr nützlich, am heutigen Tag aber eher hinderlich. Mir ist es nicht gelungen, mit den vorhandenen Bauteilen die LED so zum Leuchten zu bringen, dass ich dann noch eine Hand für das Foto frei hatte. Also mussten Verbindungskabel mit Krokodilklemmen aus der Bastelkiste als Fotohelfer aushelfen. Wie schon am Tag zuvor leuchtet nun eine grüne LED.

In der Beschreibung finden sich allerhand Informationen zur Spannung an den Bauteilen und zum Strom, der fließen soll. Leider sind die Beschreibungen nur sehr oberflächlich. Für einen interessierten Anfänger könnten sie ruhig ausführlicher sein. Anstatt “man kann davon ausgehen, dass an der LED 2V anliegen wäre vielleicht ein Auszug aus dem Datenblatt der LED nützlich gewesen. Oder vielleicht noch ein Absatz mit den entsprechenden Formeln, um die genannten Werte nachzuvollziehen.

Da man ja nicht immer alles glauben soll, was man liest, habe ich mir mal ein Messgerät geschnappt und nachgemessen. An der LED lagen bei mir 2.2V an. Die “ungefähr 2V” der Anleitung kann man also durchgehen lassen 😉 Am Widerstand sah die Welt bei mir anders aus. Anstatt 7 V, wie beschrieben, habe ich nur 6 Volt gemessen. Sollte das etwas ein Fehler in der Anleitung sein? Oder hat sich bei mir der Spruch “Wer misst, misst Mist” bestätigt?

Eine Messung der Batteriespannung zeigt: Weder, noch… Meine Batterie (genaugenommen ist es ein Akku) hat nur 8.2 V. Deshalb ist die Spannung am Widerstand geringer. Summiert man die Spannungen über der LED (2.2 V) und über dem Widerstand (6 V) kommt man auf 8.2V Gesamtspannung und das ist exakt die Batteriespannung.

Zum Schluss habe ich auch noch den Strom durch den Stromkreis gemessen. Herausgekommen sind 0.28 mA.

Conrad Adventskalender 2018 – Tag 1

Es ist wieder soweit. Das große Adventsbasteln kann beginnen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt beim Conrad Adventskalender auf Experimenten mit Licht, Ton und Temperatur. Wie in jedem Jahr benötigt man auch dieses Mal wieder eine 9V Blockbatterie. Wie gut, dass ich im letzten Jahr einen Akku gekauft habe. Dieser ist nun frisch geladen und es kann losgehen.

Hinter der ersten Tür verbergen sich gleich zwei Bauteile: Ein Widerstand mit 22 Kiloohm und eine grüne LED. In der Beschreibung wird alles nötige erklärt, um die LED zum Leuchten zu bringen. Auch die Warnung, die LED nicht direkt an die Batterie zu halten fehlt nicht. Dieses würde den Rauchgenerator der LED aktivieren, und das riecht dann bestimmt nicht nach Zimt und Lebkuchen.

Nach wenigen Handgriffen leuchtete die LED in festlichem Grün. Schwierig war es, das ganze so aufzubauen, dass ich meine Hände für ein Foto frei hatte. Aber es ist geglückt, sonst wäre dieser Beitrag sicherlich etwas trostloser geworden.

Conrad Adventskalender 2018 – Experimente mit Licht, Ton und Temperatur

Ab morgen beginnt wieder die Weihnachtszeit und da darf ein Adventskalender natürlich nicht fehlen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen, der nicht dick macht. 24 Experimente mit Licht, Ton und Temperatur verspricht der Conrad Adventskalender 2018. Wie gewohnt erstrahlt der Kalender in weihnachtlichem Baby-Blau. Für zusätzliche Feststimmung sorgen die aufgedruckten Leiterbahnen in Form eines Weihnachtsbaumes. Mit dabei eine Anleitung der einzelnen Experimente und eine Sammelkarte mit ein paar Datenblättern. Einem gemütlichen Weihnachtsbasteln steht also nichts mehr im Wege.

Es ist wieder spannend, was der Autor des Kalenders sich dieses Jahr wieder einfallen lassen hat. Vielleicht finden sich ja an dieser Stelle ein paar Mitstreiter. Ich freue mich jederzeit über Kommentare und Anmerkungen und vielleicht entwickeln sich ja auch ein paar Ideen, was man noch alles mit den Bauteilen anstellen kann.